Das BFI Tirol widmete sich am 15. November dem Thema Kompetenzen für die Zukunft und lud zum Vortragsabend „Kompetenz 4.0 – Betrifft mich das?“ – mit dabei auch Gerlinde Braumiller, Leiterin der Region West der Demografieberatung.

Die Vorträge orientierten sich an den Fragen, welche Kompetenzen die Arbeitswelt künftig erfordert, wie sich betriebliches Lernen gestalten muss und wie man dem Trend zur Digitalisierung gerecht werden kann. Neben dem BFI und der Demografieberatung, präsentierten auch das AMS Tirol und digital.tirol ihre Ideen zum Arbeitsmarkt der Zukunft. Kernaussage über die inhaltlich tollen Präsentationen war, dass in vielen Berufen künftig digitale Basiskompetenzen unentbehrlich sein werden. So wird die laufende berufliche Aus- und Weiterbildung in Bezug auf digitale Kompetenzen weiter an Bedeutung gewinnen.

Gerlinde Braumiller sieht derzeit zwei Trends, die Fragen einer zukünftigen Arbeitswelt prägen: „Digitalisierung und Generationen sind eng miteinander verknüpft, vor allem da sowohl der demografische, als auch der digitale Wandel gravierende Auswirkungen auf die Arbeitswelt haben – die dadurch völlig neu ausgerichtet wird. Besonders gefordert sind meiner Meinung nach die Unternehmen, die die Weiterbildung ihrer MitarbeiterInnen forcieren und ihre (älteren) MitarbeiterInnen im Prozess der Digitalisierung mitnehmen müssen. Nur damit ist gewährleistet, dass einerseits das Wissen im Betrieb bleibt und andererseits das Stammpersonal fit für den digitalen Wandels ist. Nur dann können Betriebe auch zukünftig wettbewerbsfähig bleiben und einer innerbetrieblich verursachter Fachkräftemangel vermieden werden.

Der große Andrang zeigte nicht nur die Aktualität des Themas, sondern auch, dass zahlreiche Menschen noch Informationsbedarf für neue Trends haben. Weitere Informationen und Bilder auf der Seite des bfi Tirol: https://www.bfi.tirol/weiterbildung/news/aktuell/vorsprung-durch-digitale-kompetenzen.html.

Gerlinde Braumiller bei Ihrem Vortrag (Bild: BFI Tirol)

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