Zum Weltrotkreuztag (8. Mai) sprach Alexandra Tanda, Geschäftsführerin des Roten Kreuzes Innsbruck, über Herausforderungen wie der öffentlichen Wahrnehmung oder der demografischen Struktur des Betriebes. Zudem soll ein neues Veranstaltungskonzept für das Thema „Alter(n)“ sensibilisieren. Unterstützung erhält das Rote Kreuz Innsbruck von der Demografieberatung.

International betrachtet wird die Rolle des Roten Kreuzes immer wichtiger, ist Alexandra Tanda überzeugt. In Innsbruck hingegen kämpft das Rote Kreuz mit einem Wahrnehmungsproblem: „Das Rote Kreuz wird meist nur als professioneller Partner im Rettungsdienst gesehen. Dabei bieten wir der Bevölkerung noch viele andere wichtige Dienstleistungen – zum Beispiel Winternotschlafstellen, den Hausnotruf oder Sozialbegleitung“, so Tanda.

 

Für das Thema altern sensibilisieren

Mit einem neuen Seminar-Konzept „Erfahrung des Alterns – in 5 Minuten um 40 Jahre altern!“ will das Rote Kreuz zudem für den Umgang mit betagteren Menschen sensibilisieren. Alexandra Tanda: „Spezielle Alterssimulatoren bieten den SeminarteilnehmerInnen die Möglichkeit, am eigenen Körper zu spüren, wie sich das Alter und Altsein anfühlt.“ Die nächste Gelegenheit das Seminar, das ursprünglich für interne Weiterbildungen vorgesehen war, zu besuchen, bietet sich Interessierten am 15. Mai.

 

Demografische Herausforderungen im eigenen Betrieb

Zu Herausforderungen des Betriebs zählen aktuell auch demografische Strukturen. So fehlt laut Tanda der Mittelbau – die 30-45-jährigen MitarbeiterInnen. Neben einem internen Strategieprozess unterstützt auch die Demografieberatung bei diesen Herausforderungen. Gerlinde Braumiller, Beraterin des Roten Kreuzes von der Demografieberatung: „Wir beraten jeden Betrieb individuell. Im Falle des Roten Kreuzes haben wir Maßnahmen entwickelt, wo wir gezielt bei der Suche und Recruiting unterstützen, sowie bei der langfristigen Mitarbeiter-Bindung der neuen Fachkräfte.“

 

Alexandra Tanda zeigt sich über die bisherigen Fortschritte erfreut: „Ich habe das Gefühl, dass jetzt ganz viele Leute im Boot sitzen und in die gleiche Richtung rudern. Das Miteinander ist dadurch viel stärker verankert.“

 

Zur PDF-Datei mit dem ganzen Interview: LINK.

Alexandra Tanda, Geschäftsführerin des Roten Kreuz Innsbruck (Copyright Rotes Kreuz Innsbruck)

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